Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Daniel Reichhart – Digitaler Mitarbeiter
Parzhofstraße 14, 4040 Linz · office@digitalma.at · www.digitalma.at
Version 2.0 – Stand: März 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Leistungen von Daniel Reichhart – Digitaler Mitarbeiter, insbesondere für:
- Webseiten / Webdesign
- Software („Digitale Mitarbeiter")
- Web-Apps / SaaS
- Automatisierung
- Wartung / Betreuung
Die AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des UGB. Verbraucher im Sinne des KSchG sind von der Nutzung ausgeschlossen.
§ 2 Vertragsabschluss
Ein Vertrag kommt zustande durch:
- Annahme eines Angebots
- Schriftliche Beauftragung
- Abschluss eines Stripe-Abonnements
- Aktive Nutzung der Leistungen
§ 3 Leistungsumfang
Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Projektbeschreibung. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Subunternehmer zur Leistungserbringung einzusetzen.
§ 4 Webseiten (Einmalleistungen)
Webseiten werden individuell nach Vereinbarung erstellt. Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Die Erstellung einer Webseite ist eine Einmalleistung.
Laufende Kosten (z. B. Hosting, Wartung, Betreuung) fallen nur an, wenn diese ausdrücklich und schriftlich vereinbart wurden.
§ 5 Digitale Mitarbeiter / Softwarelösungen
Bei den angebotenen Softwarelösungen handelt es sich um keine Standardsoftware oder Massenprodukte. Jede Lösung wird individuell entwickelt und an die Anforderungen des Auftraggebers angepasst.
Software kann über eigene Server, Cloud-Systeme oder externe Infrastruktur betrieben werden. Der Anbieter ist berechtigt, die zugrunde liegende Infrastruktur anzupassen, sofern die vereinbarte Funktion nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
§ 6 Preise und Zahlungsbedingungen
Webseiten
Einmalige Zahlung, fällig innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung.
Software / SaaS
Einmalige Einrichtungsgebühr zuzüglich monatlicher oder jährlicher Abrechnung via Stripe.
Umsatzsteuer
Steuerfrei gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG (Kleinunternehmerregelung). Die Umsatzsteuer wird nicht ausgewiesen.
Zahlungsfrist
Zahlung innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungseingang ohne Abzug.
§ 7 Kündigung
Laufende Leistungen können monatlich zum Monatsende per E-Mail gekündigt werden.
Nach Vertragsende wird der Zugriff deaktiviert, der Zugang endet und es entstehen keine weiteren laufenden Kosten. Es besteht kein Anspruch auf dauerhaften Weiterbetrieb.
§ 8 Daten und Datensicherung
Die im System gespeicherten Daten bleiben Eigentum des Kunden.
Der Anbieter führt regelmäßige automatisierte Datensicherungen durch, übernimmt jedoch keine Garantie für die vollständige Wiederherstellung. Nach Vertragsende besteht keine Verpflichtung zur weiteren Speicherung.
§ 9 Mitwirkungspflichten
Der Auftraggeber ist verpflichtet, erforderliche Inhalte und Zugangsdaten rechtzeitig bereitzustellen. Verzögerungen durch den Auftraggeber verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
§ 10 Nutzungsrechte
Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erstellten Leistungen. Der zugrunde liegende Code und die Architektur verbleiben beim Auftragnehmer.
§ 11 Verfügbarkeit
Der Auftragnehmer bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Systeme, übernimmt jedoch keine Garantie. Ein aktives Monitoring ist implementiert.
§ 12 Haftung
Die Haftung des Anbieters ist, soweit gesetzlich zulässig, auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.
Ausdrücklich ausgeschlossen sind:
- Entgangener Gewinn
- Indirekte Schäden
- Folgeschäden
- Datenverlust
- Ausfälle von Servern, Cloud-Systemen oder Infrastruktur
- Ausfälle durch Drittanbieter
Die Haftung ist der Höhe nach auf den Nettowert des jeweiligen Auftrags begrenzt.
§ 13 Drittanbieter
Für die Leistungserbringung werden Drittanbieter (Hosting, Cloud-Dienste, Zahlungsanbieter) eingesetzt. Diese werden sorgfältig ausgewählt. Für deren Ausfälle wird keine Haftung übernommen.
§ 14 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO und DSG. Der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist auf der Webseite einsehbar: AVV ansehen.
§ 15 Höhere Gewalt
Für Leistungsstörungen durch höhere Gewalt wird keine Haftung übernommen. Als höhere Gewalt gelten insbesondere:
- Naturkatastrophen
- Strom- oder Internetausfälle
- Serverausfälle auf Infrastrukturebene
- Cyberangriffe
- Behördliche Maßnahmen
Vereinbarte Fristen verlängern sich im Falle höherer Gewalt angemessen. Der Anbieter informiert den Auftraggeber unverzüglich.
§ 16 Änderungen der AGB
Änderungen der AGB werden mindestens 14 Tage im Voraus per E-Mail angekündigt. Erfolgt kein Widerspruch innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten AGB als akzeptiert.
§ 17 Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht. Gerichtsstand ist Linz, Österreich. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt (salvatorische Klausel).